Reiseland Sachsen

Reiseland Sachsen und seine Geographie

Die Leipziger Tieflandbucht war ursprünglich mal eine sehr wald- und gewässerreiche Gegend. Die Urbarmachung durch den Menschen und der darauf folgende Kohlebergbau veränderten die Landschaft zusehends. Holzraubbau und Gewässerkanalisierung machten aus der Gegend, was sie heute ist. Eine Heidelandschaft, die weite Flächen für die Landwirtschaft aufweist und in dem sich mittendrin der Großraum Halle – Leipzig befindet.

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Viele Industrieanlagen, das Flughafendrehkreuz und die immer größer werdende Seenlandschaft, sind nur einige Facetten dieser Gegend. Das Mittelsächsische Hügelland dehnt sich aus zwischen den Flüssen im Norden, der Freiberger -Zwickauer Mulde und weiter bis zur Triebisch. Im Süden wird das Hügelland von den Städten Glauchau, Chemnitz, Freiberg und Werdau begrenzt. Im Westen spielt wieder der Fluss Pleiße eine tragende Rolle und das zusammenführen von Freiberger und Zwickauer Mulde zum Zusammenfluss zur Mulde. Das Mittelsächsische Hügelland hat seine Entstehung hauptsächlich der Endmoränenbildung aus der Eiszeit zu verdanken.

Gebirge in Sachsen

Die sächsischen Mittelgebirge erstrecken sich über einen sehr weiten Gürtel von Ost nach West. Im Westen kann man im Raum Bayern und Thüringen die Anfänge des Mittelgebirges wahrnehmen. Dieser Streckt sich dann weiter mit dem Erzgebirge, dem Vogtland über das Elbsandsteingebirge bis weit nach Böhmen weiter. Die Höhenlagen werden von West nach Ost immer geringer. Deswegen befindet sich auch die höchste Erhebung genau zwischen dem Westerzgebirge und dem Mittelerzgebirge zu erklimmen ist. Hier steht der Fichtelberg mit seinen 1215 Metern Erhebung einsam seinen von den Menschen erteilten Stolz in dieser Gegend.

Im Ostteil des sächsischen Mittelgebirges sind noch das Lausitzer Gebirge, welches weit im Südosten dann schon in Tschechischen Hoheitsgebiet zu bestaunen ist. Hier unterteilen wir aber auf unserer deutschen Seite noch in die Lausitzer Verwerfung und das Lausitzer Bergland. Alle Landschaften und Gebirge, ob groß oder klein, ob Mittelgebirge oder Hügellandschaften haben ihre eigenen und besonderen Reize für viele Menschen. Dabei ist es auch egal, ob diese Menschen hier leben, dem Reiseland Sachsen einen Besuch abstatten oder ob es auch die Menschen waren die diese Landschaft mit ihrem Tun dermaßen verändert hatten, dass man am Anfang und Mittedrin eigentlich denken und befürchten musste, dass das alles eine Mondlandschaft werden wird.

Der Mensch und die Natur

Denn der Mensch hat über die Jahrhunderte viele Veränderungen vorgenommen und damit diese schöne Natur sehr verändert. Und das nicht immer nur zum Positiven. Alleine der Bergbau mit seiner Gier nach Energie für uns Menschen hat sehr tiefe und langsam verheilende Narben in der Natur hinterlassen. Diese werden aber seit vielen Jahren sehr intensiv bearbeitet und rekultiviert. Hier wird ein Mammutprogramm der Landesregierung Sachsen in Zusammenarbeit vieler Institutionen, Landschaftsschutzbehörden und der Europäischen Union in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten gestemmt und umgesetzt.

Ziel ist es, die vorhanden Schäden, die überwiegend durch den Braunkohlenbergbau verursacht wurden, durch Rekultivierung und Renaturierung zahlreiche Gewässer mit Kanälen entstehen zu lassen. Dabei soll mal eine Fläche von etwa 70 Quadratkilometern entstehen. Dieser Seenverbund wird dann touristisch genutzt werden und auch für den Hochwasserschutz genutzt werden. Der Plan ist es einmal mit dem Boot von Leipzig aus bis an die Ostsee fahren zu können.

Die touristischen Höhepunkte im Reiseland Sachsen

Wenn man sich den Freistaat Sachsen anschaut kann man ganz klar sagen, die Regionen teilen sich auf in Erzgebirge im Süden, das Burgen und Heideland im Nordwesten, das Elbland im Norden, das Vogtland im Südwesten, die Oberlausitz im Osten und die Sächsische Schweiz im Südosten. Hierbei muss man aber ganz klar sagen, dass man ein ganzen Buch mit mehreren tausend Seiten schreiben müsste - wenn das reicht, um all die schönen und interessanten, attraktiven und spannenden, reizvollen und belebenden Sehenswürdigkeiten vom Reiseland Sachsen aufzuzählen und sogar auch zu beschreiben.

Die Sächsische Schweiz – Nationalpark und Felsklettern

Wir wollen uns hier mal etwas tiefer dem einmaligen Mittelgebirge widmen. Die Sächsische Schweiz ist ein Gebiet im Reiseland Sachsen, welches in dieser Form wohl kein zweites Mal zu finden ist. Seine ganz besondere Form und Einmaligkeit stellen die bizarren Felsformen dieser Landschaft dar. Der Namen dieser außergewöhnlichen Landschaft entstand im 18. Jahrhundert. Früher nannte man diese Gegend das Meißner Hochland. 1766 jedoch wurden zwei Schweizer Künstler an die Dresdner Kunstakademie berufen.

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Diese beiden Herren beschäftigten sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden einer ihnen vertrauten Landschaft. Der Schweizer Jura erinnerte sie an die heutige sächsische Schweiz und berichtete darüber immer wieder. Den Bekanntheitsgrad der Bezeichnung “Sächsische Schweiz“ verdanken wir aber dem Schriftsteller Wilhelm Götzinger. Denn in seinen Büchern berichtete er über die Sächsische Schweiz und machte diese dem weiten Publikum erst bekannt. Seitdem ist der Name für diese Aufsehen erregende Landschaft nicht mehr wegzudenken.

Entstanden ist der Grundbaustein für diesen Formenreichtum in der Kreidezeit. Die Sandsteinlandschaft ist eigentlich eine Folge aus chemischer und physikalischer Erosion. Dazu kommen noch biologische Prozesse bei diesen Gesteinen. Wir wollen hier jetzt aber nicht die geologische Entstehung der Sächsischen Schweiz niederschreiben. Das wäre ein ganz eigener Beitrag und ist, denken wir, bei Wikipedia, sehr detailliert, gut verständlich und anschaulich in einem eigenen Beitrag nachzulesen. Der nationalark Sächsische Schweiz wurde im September 1990 gegründet und umfasst den einzigartigen naturräumlichen Charakter des Gebirges. Dieser ist schützenswert und muss für die nachkommenden Generationen bewahrt werden.

Das Klettern in der Sächsischen Schweiz

Hierfür kann sich die ansässige Klettergemeinschaft einer ganz besonderen Gegebenheit rühmen. Denn hier sind weltweit die ersten Kletterregeln entstanden und verbreitet worden. Sie beinhalten sehr viele Details, dienen unter anderem aber auch dem Erhalt der Schönheit und der Beschaffenheit der einmaligen Kletterfelsen. Wozu auch das Verbot gehört, Benutzung von Hilfsmittel wie Magnesia oder Klemmkeile. Wir von ReiseMeise und dieFerienlager klettern schon seit vielen Jahren in der dieser wunderschönen und prächtigen Natur. Daher haben wir diese auch in unserem Reiseprogramm für Kinder und Jugendliche in unserem Ferienlager Klettern aufgenommen.

Hierbei achten wir ganz streng darauf das sich nur in kleinen Gruppen durch die Felsenlandschaft bewegt wird und auch unseren Reiseteilnehmern die Verletzbarkeit dieser monumentalen Natur nahe gebracht wird. Wir wünschen uns für die Zukunft in der Sächsischen Schweiz einen harmonischen Umgang mit der Natur und einen verantwortlichen Umgang der Behörden mit diesem Stück Land. Somit auch allen interessierten Touristen, Kletterern und all den Menschen, die sich dieser Natur öffnen ein beschauliches und einmaliges Erlebnis.

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Die Ferienlager 4.5 von 5 Sterne basierend aus 1106 Bewertungen und 1106 Meinungen.

 

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